Camino del Norte

840 km in Hitze und Sturm

Thomas Knauber erzählte im Januar von seiner Wanderung entlang des "Camino del Norte" in Spanien. Als er nach 32 Tagen in Santiago ankam, war sämtliche Erinnerung an die Wochen vorher weg - ein Zeichen, dass es zu schwer war, dass das Unterbewußtsein nix mehr davon wissen wollte und froh war über das leichte Leben am Ziel. Er hatte viel gezeltet, was immer eine Suchaktion für einen versteckten Platz bedeutet, weil verboten. Zweimal besuchten ihn nachts Wildschweine.

Er hatte die empfohlene Wanderzeit "August" gewählt, geriet aber trotzdem in die Herbstregen.

Was bei allem sehr gut war, waren die Begegnungen mit eigenwilligen Menschen, auch mit Dauerwanderern, die gar nicht mehr heimgehen. Und er genoss die Strände und das Faible der Spanier für große Architektur. Am Ende spürte er: Er würde es sofort wieder machen, obwohl die grüne Landschaft so bayerisch ist. Er würde aber auch den normalen Camino Frances gern noch einmal gehen - weil er das heiße Spanien ist, das eigentliche Spanien. Nicht die reiche Küste.





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