Das Neueste im Bund Naturschutz Pegnitz

Entlang des neuen Radweges von Hainbronn nach Weidlwang wollen wir zusammen mit den Gruenen bunte Blumen pflanzen. Dazu gab es bereits eine Ortsbesichtigung.
Start ist im April 2017.

Termine

There are no events scheduled at this time. Please check back later. Thank you Kontakt: Th. Knauber - E-Mail

Wir zu uns

Der Bund Naturschutz Pegnitz hat 75 Mitglieder. Aktiv ist aber nur ein kleiner Kreis um Thomas Knauber und Ralf Richter. Thomas Knauber wurde vor Jahren zum Vorsitz zwangsverpflichtet, weil die Gruppe zu ersterben drohte. Er fand aber spaeter bei einem BN-Kindernachmittag in Ralf Richter einen Vater, der aus Gefrees stammt und dort schon mit 18 Jahren stark fuer den BN aktiv war. Mit dem Umzug nach Pegnitz hatte er zwar eine BN-Pause. aber inzwischen leitet er begeistert die alljaehrliche Kroeten-Sammelaktion im Maerz und ist unser eiserner Kassier. Eisern heisst, er rueckt kaum Geld heraus.
Zweiter Vorsitzender ist ganz frisch Joerg Weinreich. Er leitet die Stadtbuecherei in Bayreuth, hat deshalb wenig Zeit und ist trotzdem in Notfaellen immer da. Thomas Knauber war 30 Jahre lang Redakteur in Pegnitz und ist seit Neuestem in Altersteilzeit. Aber sie brachte ihm nicht den erhofften Sofa-Zustand. Er kurvt immer noch wie wild herum, um seine Jobs zu erledigen:
Beim "Gnadenhof fuer Tiere" und im Verein "Kinder von Nepal".

Ab und zu erscheint eine "Naturpost", so auch Ende November 2016. Sie berichtet diesmal von unseren Ausfluegen zu den Stadtwerken in Nuernberg und zum Oeko-Bauernhof von Hans Klischewsky in Hartenstein.

Kleine Notizen

Machen Sie mit bei unseren Kroeten-Sammelaktionen im Fruehjahr. Ralf Richter lenkt das alles: (09241) 72 46 39. Innerhalb von vier Wochen muessen Sie dann einmal in der Woche (am Morgen oder Abend) zu Kroetenzaeunen fahren und Kroeten ueber die Strasse tragen, die in Fangeimer entlang eines gruenen Zauns gefallen sind. Diese Zaeune stehen im Veldensteiner Forst und vor Koerbeldorf, bei der Autobahn. In Bronn gibt es auch einen Zaun; aber er wird gut von Marina und Maximilian betreut.

Auf unserer Streuobstwiese bei Horlach pflanzten wir heuer Baeume nach. Denn die Maehaktion durch Ziegen und Schafe im Vorjahr hatte ein Desaster ausgeloest. Die Ziegen waren so schlecht eingezaeunt gewesen, dass sie die besten Obstbaeume radikal in Grund und Boden knabberten. Ausserdem brachen sie eines Abends aus. Ein Jaeger entdeckte die Tiere im Scheinwerferlicht auf der Strasse und alarmierte die Menschheit. Die ganze Story um diese Ziegen-Wollust koennte ein Buch fuellen. Sie kostete uns 300 Euro fuer neue Baumzaeune und viele Stunden an Arbeit. Jetzt stellten wir um. Der Bauhof lieh uns einen "Mulcher", d. h. ein Unikum an Schwerlastgeraet, mit dem Thomas Knauber im Oktober Tausende von Quadratmetern ummaehte, unterstuetzt von Irene Lenk. Seine Armmuskeln glichen danach jenen des Herrn Schwarzenegger.

Manfred Kohl vom Stadtbauamt moechte zwei Streifen von Wiesen beim Franziskus-Kindergarten so gestalten, dass sie fuer die Kinder attraktiv sind. Die Gruenen, Hans Gross von den Jaegern und wir vom Bund Naturschutz Pegnitz sind dabei. Plaene sind schon gemacht; Gespraeche kommen noch.

Demnaechst kommt ein Stammtisch, wo wir die Termine fuer 2017 besprechen. Wer immer mitmachen will, ist willkommen. Infos dazu gibt Thomas Knauber, (09241) 30 55.

Beim Herbstmarkt verschenkten wir Tuetchen mit Samen wunderbarer Blumen. Sie sollen dazu anregen, im Garten oder auf Gruenstreifen etwas fuer die Bienen zu pflanzen. Das Echo darauf war sehr gut.

Im August boten wir zweimal Touren in die Hoehle von Steinamwasser. Die Kinder waren sehr begeistert. Peter Reul und Thomas Knauber wiederholen das jedes Jahr, demnaechst ergaenzt durch Klettersteig-Ausfluege am Hoehenglueckssteig.

Im Oktober schlich sich ein Konvoi von Autos durch den Veldensteiner Forst. Thomas Knauber war es naemlich gelungen, all die Sehenswuerdigkeiten - Hoehlen, Felsen, Dolinen - in einer Route zu buendeln. So konnten rund 20 Stellen angefahren werden. Das Ganze wird am 10. Juli 2017 wiederholt, zusammen mit der VHS.

Im November boten wir einen Filmabend mit Georg Bock. Er ist ein Meister des Aufnehmens, und das Wort "Meister" reicht nicht aus. Es ist ja bekannt, dass Tierfilme am Schwersten herzustellen sind, und bei seinen Aufnahmen fragt man sich: Wie geht das? Bewundert wurden auch seine Luftaufnahmen der Fraenkischen Schweiz, gemacht mit einer vierfluegeligen kleinen Drohne. Da waren Komposition und Musik treibend, ein Genuss. Den Film gibt es aber auch als DVD, wie alle seine Werke. Er ist das Geschenk an Freunde, die im Ausland leben und eine beeindruckende Erinnerung an daheim schaetzen.

Bedrueckend war am Schluss der Film ueber den Schwarzstorch, der bei uns selten nistet und dann von Windpark-Anlagen verdraengt wird. Georg Bock fuegte hier eine Amateuraufnahme aus Spanien ein, wie ein Adler in die Rotoren fliegt und getroffen abstuerzt. Eine andere Aufnahme zeigt, wie ein Bauer einen von Rotoren zerfetzten Storch von der Wiese hochhebt. Ein Zuhoerer aus der Leupser Gegend erzaehlte am Schluss, dass dort in der Naehe der Windraeder vier Storchenhorste waren, die still verschwanden, als die Raeder zur Planung anstanden. Georg Bock hatte den Windrad/Schwarzstorch-Streit von Hagenohe bei Auerbach zum Film gemacht. Er ist ein Tierfilmer als Tierschuetzer. Er verhinderte bei den Dreharbeiten auch, dass Forstleute aus Versehen den Baum faellten, auf dem sein Schwarzstorchpaar nistete.

Ein Film ueber Australien kam noch dazu. Auch hier die Kunst von Georg Bock, aus nur 14 Tagen im Westen des Landes so viele gute Aufnahmen zu bekommen - von Kaenguruhs vor gluehender Abendsonne, von Felslandschaften, von einer Kamel-Karawane im Daemmerlicht am Meer, von gigantischen Truck-Transporten.