Blick zurück: Veganes Café

Unser Veganes Café im Mai hat so vielen Leuten so eine Freude gemacht. Weil der Höschn-Garten so idyllisch ist, so voller Grün mit Tisch und Stuhl hier und da, immer mit einem guten Blick auf die Stadt. Und weil Ines so eine guten Kaffee macht, direkt aus Kolumbien bezogen, über einen Freund in Gößweinstein. Und weil die Bäckerinnen so gute Kuchen und Momos und Muffins und Nusskringel hinstellten. Wo man gar nicht merkte, dass sie vegan sind.

Viele sagten: "Das müsst ihre jeden Samstag machen! Das ist so schön hier - da muss ein Restaurant her!"

Aber wir wiegten nur weise unsere Häupter und sagten ab - denn es ist so ein Aufwand, das alles hinzustellen. Vorzubereiten. Schön zu machen. Es geht höchstens drei oder vier Mal im Jahr.

Hier war ja mal ein Restaurant gewesen, 1920 oder so, für die Kegelbahn 50 Meter höher. Richtig mit Wiener Kaffeehausflair. Und danach: Foto-Studio, Kirchenraum... das erzählte eine alte Dame. Sie war damals bei der Neuapostolischen Kirche und wurde in dem Häuschen getraut. Aber der Segen hielt nicht so. Die Ehe wurde schlecht.

Ein Dank ging am Ende, als alles glücklich ans Aufräumen ging, zu den Wettergöttern. Denn was an dunklen Wolken herzog, nieselte nur ein bisschen und löste sich auf. Ines lachte: "Ich habs schon gestern im Gefühl gehabt: Es wird heute gut. Und heute morgen hab ich das Gefühl wieder gehabt."

Vielleicht kommt mal ein Himalaya-Café, inspiriert von unserer Sunita, oder ein Südsee-Café, oder ein Kerzenschein-Café im Keller, oder wieder ein Vegan-Café.





Kontakt: Th. Knauber - E-Mail